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Brandmeldeanlagen

mit Feuerwehraufschaltung nach VDE 0833 & DIN 14675

Brandmeldeanlagen (BMA) dienen dazu, den Brandschutz in besonders gefährdeten Gebäuden oder Anlagen sicherzustellen, wenn dies durch die Bauordnung bzw. entsprechende Sonderbauvorschriften geboten ist. Eine Brandmeldeanlage empfängt Informationen von Brandmeldern – wie Rauchmeldern, Temperaturmeldern oder Flammenmeldern – und kann gegebenenfalls selbstständig Maßnahmen zur Brandbekämpfung einleiten bzw. im Gebäude befindliche Personen und aufgeschaltete Feuerwehren alarmieren.

Im Brandfall können so etwa Feuerlöschanlagen ausgelöst, automatische Brandschutztore geschlossen und Rauchabzugsanlagen aktiviert werden. Durch das Auslösen des Alarms wird außerdem die Evakuierung des Gebäudes eingeleitet. Einer der wesentlichen Vorteile von Brandmeldeanlagen besteht darin, dass Brände auch da erkannt und bekämpft werden können, wo keine Menschen anwesend sind.

Für die Planung und Installation von Brandmeldeanlagen ist die DIN 14675 maßgeblich. Wenn eine Brandschutzanlage aus versicherungstechnischen Gründen verlangt wird, muss in der Regel die VdS 2095 herangezogen werden. Die Ausführung von Brandmeldeanlagen und deren Bauteile sind in den DIN-Normen DIN VDE 0833-2 und DIN EN 54 1-31 spezifiziert.

Der Brandschutz Liesenkötter steht Ihnen gerne von der sachgerechten und kompetenten Planung über die Ausführung bis zur Wartung Ihrer Brandmeldeanlage zur Verfügung. So bekommen Sie Sicherheit aus einer Hand, auf die Sie sich verlassen können.

Inspektion & Wartung von Brandmeldeanlagen

Brandmeldeanlagen müssen regelmäßig inspiziert und gewartet werden (gemäß DIN 14675 bzw. DIN VDE 0833). Dabei ist für die Inspektion ein vierteljährliches Intervall vorgesehen, während die Wartung von Brandmeldeanlagen einmal jährlich erfolgt. Als professioneller Fachdienstleister bieten wir Ihnen gerne an, die regelmäßigen Inspektionen und Wartungen Ihrer Brandmeldeanlage durchzuführen. Dabei legen wir Wert auf besten Kundenservice: Wir bieten Ihnen deshalb nicht nur hohe fachliche Qualität, sondern sorgen durch rechtzeitige Benachrichtigungen und Absprachen sowie eine umsichtige Organisation auch für einen problemlosen Ablauf der Inspektions- und Wartungsarbeiten.

Inspektion von Brandmeldeanlagen nach DIN 14675 und DIN VDE 0833

Die vierteljährliche Inspektion von Brandschutzanlagen umfasst insbesondere die Prüfung der Energieversorgung, die Prüfung des Alarmzählers, die Prüfung der Übertragungswege und die Melderprüfung, die Funktionsprüfung der Alarmierung sowie die Sichtprüfung bzw. Begehung.

Wartung von Brandmeldeanlagen nach DIN 14675

Die Wartung von Brandmeldeanlagen erfolgt einmal jährlich idealerweise im Anschluss an eine der vierteljährlichen Inspektionen.
Dabei werden zusätzlich zu den oben aufgeführten Inspektionsprüfungen die folgenden Prüf- und Wartungsmaßnahmen durchgeführt:
– Pflege und Reinigung von Anlagenteilen
– Auswechselung von Komponenten mit begrenzter Lebensdauer (bspw. Brandmelder, Akkumulatoren, Geräte und Speicherbatterien) nach Ablauf der Nutzungsdauer
– Justierung, Neueinstellung und Abgleich von Bauteilen und Geräten
– Überprüfung des Feuerwehrschlüsseldepot (SD) auf alle Funktionen einschließlich der Entnahme der Objektschlüssel
– Überprüfung der Feuerwehr-Laufkarten auf Aktualität
– Überprüfung aller zur Dokumentation gehörenden Unterlagen auf Vollständigkeit und Aktualität

Prüfung der Energieversorgung:
– Funktion Netzausfall prüfen
– Belastungsprüfung der Batterien nach Herstellerangaben
– Überprüfen der Batterieladespannung an den Batterieklemmen
– Funktion Batterieausfall prüfen

Prüfung des Alarmzählers:
– Alarmzählerstand mit den Eintragungen im Betriebsbuch vergleichen und ggf. Ursachen für Falschalarme ermitteln
– Hintergrundspeicher/Ereignisspeicher auf Abweichungen oder besondere Ereignisse prüfen und beurteilen

Prüfung der Übertragungswege/Melderprüfung:
Je Übertragungsweg (Primärleitung) ist die Prüfung eines Melders je Quartal ausreichend, wenn einmal im Jahr alle zerstörungsfrei prüfbaren Melder geprüft werden und die Übertragungswege mit nicht zerstörungsfrei prüfbaren Meldern geprüft werden, darunter
– Übertragungswege auf bestimmungsgemäße Funktion
– Überprüfung der Handfeuermelder
– Überprüfung der automatischen Brandmelder

Funktionsprüfung der Alarmierung:
– Alle optischen und akustischen Alarmierungseinrichtungen
– Peripheriegeräte wie bspw. Feuerwehr-Schlüsseldepot (SD), Feuerwehranzeigetableau (FAT), Feuerwehrbedienfeld (FBF), Feuerwehr-Info-Zentrum (FIZ)
– Prüfung der Übertragungseinrichtung (ÜE) für Fernalarm-Hauptmelder zur Feuerwehr
– Prüfung der Übertragungseinrichtung (ÜE) für die Störungsweiterleitung
– Prüfung der Steuereinrichtungen (z. B. Löschanlage, Feststellanlage, Lüftung, Aufzug)

Sichtprüfung/Begehung
– Überprüfung auf Änderung der Raumnutzung oder Raumgestaltung. Überprüfung, ob die Räume, die nicht in die Überwachung einbezogen sein müssen, hinsichtlich ihrer Brandlast unbedenklich sind
– Überprüfung des freien Raumes (0,5 m) um die Melder
– Überprüfung aller Melder auf ordnungsgemäße Befestigung und auf mechanische Beschädigung